Weihnachten, Zeit für uns

wenn uns der Alltag die Lust raubt, müssten uns die Feiertage ja die Lust „zurück-geben“

 

 

Wie wir das Fest der Liebe in unserer Partnerschaft/Ehe wirklich erleben, hängt von unserer Bereitschaft ab, uns auf den anderen einzulassen.

 

Ein paar wirklich interessante und zum Nachahmen empfohlene Tipps fand ich hier:

http://lifestyle.t-online.de/sexualitaet-und-partnerschaft-wege-aus-der-sexflaute/id_52567040/index?news

Auszüge daraus für Sie :

Alltag und Stress als Lustkiller

Laut einer Studie von Parship, für die 2000 Singles und Nichtsingles zwischen 18 und 65 Jahren befragt wurden, lässt der Sex bei 68 Prozent der Paare nach sechseinhalb Jahren Beziehung nach. Wiederum 68 Prozent der befragten Männer und Frauen machten eine gewisse Routine im Bett für selten gewordene Schäferstündchen verantwortlich. Doch auch der Alltagsstress raubt mehr als jedem Dritten Zeit und Muße. Jeder Dritte gab zudem an, häufig schlichtweg keine Lust zu empfinden. Unter der fehlenden Lust leidet die Lebensqualität. In vielen Fällen kommt es zu Seitensprüngen und Trennungen. Die befragten Paare der „37 Grad“-Reportage „Schon wieder kein Sex“ sind andere Wege gegangen.

Aufeinander eingehen und miteinander reden

„Dass es auch anders geht, wenn man miteinander redet und dem Partner auch noch so seltsam anmutende Wünsche oder Phantasien offenbart, haben wir selbst erlebt und geben diese Erfahrung gern an andere Paare weiter“, berichten Frank und Petra (beide 49) aus Schwerin im Interview. Als Petra entdeckte, dass Frank die Sexflaute durch erotische Internetseiten überbrückte, drohte sie, auszuziehen. Darauf folgte eine konstruktive Aussprache. Dass solche offenen Gespräche über das Thema Sex wichtig sind, zeigt auch eine Studie der Uni Göttingen. Das Ergebnis: In 65 Prozent der Partnerschaften ist mindestens einer von beiden unzufrieden mit der gelebten Sexualität.

Routine führt in die Sex-Sackgasse

Daniela (46) und Frank (52) aus Berlin kennen das Problem der „Sprachlosigkeit“ in der Beziehung: „Wir haben uns im Laufe der Zeit so gut kennengelernt, dass wir der Meinung waren, uns auch wortlos zu verstehen. Man glaubt zu wissen, was der Andere denkt und fühlt und richtet auch seine ‚Aktionen‘ darauf aus. Nach dem Motto: ‚Das mache ich nicht mit ihr, da ich ja weiß, das sie es nicht mag‘. Dieser Zustand hat bei uns in eine Sackgasse geführt. Wir glaubten, uns genau zu kennen und dass wir über alles miteinander reden können“, berichtet das Paar in der ZDF-Reportage. Erst als Frank deshalb immer mehr Zeit mit Arbeiten verbringt und Daniela über Kontaktbörsen im Internet nach einem Abenteuer sucht, schellen die Alarmglocken.

Ungewöhnliche Wege aus der Krise

Um die gemeinsame Sexualität neu zu beleben, können auch ungewöhnlichere Methoden als Reizwäsche und ein romantisches Abendessen dienen. Die Lust blieb bei Daniela (43) und Christian (50) aus Hannover wegen zu viel Stress und Arbeit auf der Strecke. Die Annäherung gelang beiden über eine besondere Sexpraktik: „Wir haben unsere Beziehung mit viel Lust und Intimität dauerhaft aus der Krise geholt. Bei uns war Tantra der Schlüssel. Jedes Paar findet seinen eigenen Schlüssel, aber nur, wenn es ihn auch sucht!“

Zweisame Zeit für die Partnerschaft

Wichtig ist dabei erst einmal, gemeinsame Zeit füreinander zu finden. Dafür kann es auch sinnvoll sein, über das Wochenende gemeinsam wegzufahren oder einen zweisamen Urlaub zu planen. Wenn Sie abseits des Alltags wieder Ruhe füreinander finden, ist das ein erster Schritt zurück zur Sexualität. Wenn weder Gespräche noch gemeinsame Zeit etwas bringen, die Beziehung aber sonst intakt ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Andauernde Unlust kann auch organische Ursachen haben.

Quelle: http://lifestyle.t-online.de/sexualitaet-und-partnerschaft-wege-aus-der-sexflaute/id_52567040/index?news